Der Trailer zum nunmehr vierten Teil der ‘Mission: Impossible’-Reihe ist draußen und ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Nicht falsch verstehen, der Trailer schaut verdammt gut aus und Brad Birds (Iron Giant, Ratatouille, The Incredibles) wird mit Sicherheit ein ziemlicher Knaller, aber irgendwie springt bei mir nicht der Funke über.

Der Trailer ist aber nicht mein Fall. Klar, die Szenen deuten bombastisches Kino und außerordentliche Stunts an, aber das war es auch. Wahrscheinlich liegt es am Schnitt und der Musik. Eminem will meiner Ansicht nach gar nicht zu diesem Film passen und die unglaublich nervigen Fade-to-Blacks nur um einen Satz nach einer kurze Pause cooler erscheinen zu lassen sind so billig, dass ich nicht oft genug mit den Augen rollen kann. Dafür fährt Ethan Hunt aber das sehr geniale 2010 BMW Vision Efficiency Dynamics Concept Car.

Das ist ja immerhin etwas.

Mein Freund Tobias und ich waren als Kinder sehr große M:I-Fans, vor allem auch wegen dem ziemlich genialen Spiel für das Nintendo 64. Wir wussten alles. Wir haben uns sogar gegenseitig versucht Fragen zu stellen, die der andere nicht beantworten kann. Ja, wir waren ziemlich M:I-Kiddienerds. Mit M:I 2 wurde ich allerdings nie warm, alleine schon weil Ethan Hunt auf einmal lange Haare hatte und der Charakter auf einmal so komplett anders war. JJ Abrams’ dritter Teil war ein solider Eintrag in die Reihe, verfehlte aber die Möglichkeit etwas komplett Neues und Atemberaubendes zu schaffen wie manche Szenen im ersten Teil. Immerhin ist dieses Mal ein Großteil der Schauspieler zurück und es gibt mit Jeremy Renner und Josh Holloway verdammt gute Neulinge. Dennoch, irgendwie will der Funke nicht überspringen. M:I scheint sich mit jedem Mal neu definieren zu müssen und das schreckt mich als Fan des Originals einfach ab.

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