Ich mag Michael Cera.

Obwohl ich das inzwischen revidieren muss. Seine Rolle in “Arrested Development” ist legendär und machte ihn berühmt, die Rolle in “Superbad” machte ihn weltweit bekannt. Die Rolle in “Juno” verhalf ihm schließlich in die höchste Region des Films vorzustoßen und neben Größen wie Jack Black in “Year One” zu spielen und außerdem in “Nick and Nora’s Infinite Playlist” und “Paper Heart” zu glänzen. Und das meine ich durchaus ernst, das mit dem “Glänzen”. Michael Cera glänzt in der Rolle des nerdigen, schüchternen, eigentlich recht hübschen jungen Mannes, der zu intelligent für seine Altersgruppe ist. Diese Rolle verliebt sich dann immer in ein scheinbar unerreichbares Mädchen und daraus entsteht dann der Witz.
Das hat bis jetzt eigentlich immer recht gut funktioniert. Bis zu dem unglaublich schlechten “Year One”, der auf Grund vieler Probleme scheiterte, aber auch vor allem auf Grund der eindimensionalen Charaktere. Allen voran, Michael Cera, der immer die ein und selbe Rolle spielt, die er kann, aber es wird langweilig. Dies könnte sich nun hoffentlich ändern, zumindestens mal zur Hälfte. Im Prinzip ist in dem Klassiker “Youth in Revolt” nichts großartig anders. Michael Cera spielt Michael Cera, der sich in ein Mädchen verliebt und es nicht kriegt. Bummer! Anstatt, dass der Film nun endet, denkt sich Michael Cera einen draufgängerischen Arsch aus, so auf eine “Tyler Durden/Fight Club”-Art.
Der Trailer verspricht einen Wechsel, den Ceras Filmographie wirklich nötig hat.