Supercut: Space Exploration on Film

19 Dec, 2014 · Sascha · Film · 0 comments

Max Shishkins grandios geschnittener Supercut mit Weltraumszenen aus allen (wichtigen) Science Fiction Filmen ist der absolute Hammer. Er unterlegt das zeitlich beeinflusst natürlich mit Dylan Thomas’ “Do Not Go Gentle Into That Good Night” und Hans Zimmers Interstellar Score. Fuck Yeah, Humanity! (via) Hier eine Auflistung aller Filme:

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Nette Sache: Zum Abschluss der Star Wars / Unicef / Omaze Geschichte sagt Cast und Crew von Episode VII Danke an alle Teilnehmer (You’re welcome). Neben JJ Abrams, R2D2 und Kathleen Kennedy sagt auch Chewbacca Grrr uuur huuurgg RRRRRRRR und sollte das in der Tat keine Flashback-Maske von Peter Mayhew sein, dann dürfen wir feststellen, dass Chewie um keinen Tag gealtert scheint und kein einziges graues Haar aufweist. Das ist eine ganz schöne Leistung für einen 230-jährigen Wookiee, aber auch keine Überraschung. Immerhin steht Chewbacca in der Blüte seines Lebens:

From the age of 18, the Wookiees were viewed as full-fledged adults, and were considered in their prime around the age of 200. Throughout this lengthy period, Wookiees were expected to embrace a career and find a regular source of income so they could marry and found a family of their own. Subsequently, Wookiees were qualified as “middle-aged” by 301–350, “old” by 351–399 and “venerable” at 400. Elderly Wookiees were normally cared for and admired for their accumulated wisdom.

Han Solo lebt nicht nur den Traum aller coolen Kinder im Weltall mit Lasern zu pewpewpewen, sondern hat dazu noch einen Hund, der ihn lange überlebt. (Zumindest im neuen Kanon.)

Vielleicht liegt es daran, dass ich gerade die letzte Folge der ersten Staffel gehört habe, aber der neue Film True Story mit Jonah Hill und James Franco erinnert mich gerade sehr an den großartigen Serial Podcast.

Denn auch hier soll ein gefestigter Mensch aus der Mitte der Gesellschaft eine abscheuliche Tat ausgeübt haben, die sich nicht so recht erklären lässt. Ein Journalist (Jonah Hill), hier jedoch mit dem Unterschied, dass der vermeintliche Täter (James Franco) selbst den Kontakt sucht, schaut dann genauer hin und entdeckt Ungereimtheiten.

True Story basiert auf den wahren Begebenheiten um Christian Longo, dessen Geschichte ich jedoch lieber zunächst im Kino sehen und mich erst danach im Netz schlau machen werde. Der Trailer verspricht einen sehr guten Thriller mit zwei bekannten Darstellern in unüblichen Rollen.

Wie bereits bei Serial wird der Film sich hoffentlich damit beschäftigen, dass sich manche Taten nicht in Narrativen, durch die der Mensch am ehesten seine Umwelt wahrnimmt, einordnen lassen. Felicity Jones ist übrigens auch dabei. pixellove

True Story feiert seine Premiere bereits nächsten Monat auf dem Sundance Film Festival und startet denn in den USA am 10. April 2015. Einen Deutschlandstart gibt es noch nicht. (via)

Noch bevor ich wusste, worum genau es in Wild geht oder auch nur den Trailer gesehen hatte, wusste ich von dem großen Oscar Buzz um Reese Witherspoon. Seit der Film auf dem Telluride Film Festival im späten August seine Premiere feierte, konnte man verfolgen, wie sich die Kritiker immer sicherer wurden, dass Reese Witherspoon eine weitere Oscar-Nominierung für ihre Rolle im neuen Film von Jean-Marc Vallée (Dallas Buyers Club) erhalten wird. Meine Interesse war natürlich geweckt. Worum geht’s also?

“Der große Trip – Wild” ist die wahre Geschichte eines außergewöhnlichen Abenteuers: Nach Jahren des ziellosen Umhertreibens, einer Heroinsucht und dem Ende ihrer Ehe, trifft Cheryl Strayed (Reese Witherspoon) eine wagemutige Entscheidung. Verfolgt von Erinnerungen an ihre Mutter Bobbi (Laura Dern) und ohne jegliche Wandererfahrung begibt sie sich völlig allein auf einen Trip der Extreme. Drei Monate lang kämpft sie sich fast zweitausend Kilometer über die Höhenzüge des Pacific Crest Trail an der US-Westküste von Südkalifornien bis in den Norden Oregons.

Auf den ersten Blick erinnert der Film an Sean Penns Into The Wild mit Emile Hirsch. Doch während Hirschs Chris McCandless eher in die Wildnis floh, um der Zivilisation zu entkommen und nie mehr zurückkehrte, scheint Witherspoons Cheryl die Wildnis nur durchkreuzen zu müssen, um ihren Schmerz zu verarbeiten und um dort anzukommen, wohin sie eigentlich will – auch wenn sie nicht genau weiß, wo das ist. Cheryl Strayed hat ihre Reise außerdem überlebt und in ihrer Biografie “Wild: From Lost to Found on the Pacific Crest Trail” festgehalten. Deshalb darf man wohl einen eher positiven Spin dieser Story erwarten.

Ängste, dass der Film in esoterische Naturstreicheleinheiten abrutschen könnte, habe ich nicht unbedingt. Ich bin aber auch selbst durch ähnliche Gebiete gewandert und es stimmt durchaus, dass man sich dort selbst begegnet und auch findet. Natürlich muss man das nicht tun, es gibt andere Wege, aber ich kann mich gut mit dem Wunsch nach dieser Reise identifizieren und habe deshalb auch große Erwartungen an den Film und vor allem seine Bilder der nordamerikanischen Wildnis.

Wild mag vielleicht eine Tour-de-Force von Witherspoon vorweisen können, doch sie hat gute Unterstützung. In weiteren Rollen sind nämlich die für einen Oscar® nominierte und mehrfach mit dem Golden Globe ausgezeichnete Laura Dern (Blue Velvet, Jurassic Park), sowie Thomas Sadoski (The Newsroom), Michiel Huisman (Game of Thrones), Gaby Hoffmann (Girls, Obvious Child), Kevin Rankin, W. Earl Brown, MoMcRae und Keene McRae zu sehen.

Wild startet am 15. Januar 2015 in den deutschen Kinos.

Dieser Artikel wurde gesponsert von 20th Century Fox

The Interview – Censored Trailer

18 Dec, 2014 · Sascha · Film · 1 comment

Ohne Worte.

Gaming Zeitgeist 2014

18 Dec, 2014 · Sascha · Games · 0 comments

Richtig cool geschnittener Überblick des vergangenen Videospieljahres.

the interview bound3

Der Sony-Hack ist ein schwieriges Ding. Oder zumindest die Frage, wie man mit den Informationen als Journalist und Blogger umgeht. Ich habe mich auf Grund der illegalen Natur der Beschaffung der Informationen hier auf PewPewPew bisher überhaupt nicht damit auseinandergesetzt, weil ich mir hier schwer tue und ich sowieso hier nicht über diese Art von “News” berichte.

Auf der einen Seite kann ich es verstehen, dass Journalisten es als ihre Aufgabe betrachten, Filmneuigkeiten aus diesem Batzen an Informationen zu Meldungen zu formen. Es besteht immerhin ein aufrichtiges Interesse beim Publikum. Gleichzeitig fand ich es aber höchst befremdlich, wie selbst eMails und höchst private Sachen so vergnügt von den Trades verbreitet wurden. Mit einem gehässigen Lächeln. Es ist abscheulich, wie darüber teilweise berichtet wurde.

Das kann man ignorieren, doch der Hack hat auch Auswirkungen auf die Filme, die das Publikum sieht – und dies es nie womöglich nie sehen wird, weil sie nicht gedreht werden. Man muss sich daher auch mal als unbeteiligter Filmfan bewusst werden, dass neben den vielen persönlichen Schicksalen und Problemen (Social Security Numbers, Handy-Nummern, Gehaltszahlungen, etc.) auch die Filmwirtschaft selbst darunter leidet.

Studios sollen Sachen diskret diskutieren dürfen. Sie sollen Ideen entwickeln. Nur wer antreibt, kommt am Ende bei einem Produkt an, das man vorzeigen kann. Dass man nun Angst haben muss, dass jede dumme Idee ständig an die Öffentlichkeit geraten kann und Erwähnung findet, Karrieren verändern oder zerstören kann, ist eine Schande und eine weitere Barriere für die kreative Freiheit. Diese Einschränkungen unterstützen ganz aktiv die sicheren Schienen, die Hollywood und die Kultur Tag für Tag mehr franchisieren. (-> The Birdcage)

Während für eine öffentliche Diskussion der Causa Sony-Hack durchaus einen legitimen Platz in unserer Mitte haben sollte, dürfen wir jedoch eines nicht tun. Wir dürfen uns nicht von kriminellen Machenschaften in unserer Freiheit einschränken lassen. Das hat Sony heute getan. The Interview, die Komödie mit Seth Rogen und James Franco über die Ermordung von Kim Jong-Un, kommt nicht mehr ins Kino.

Das erfolgt nachdem die Hacker, die “Hüter des Friedens” (höchstwahrscheinlich nordkoreanische Regierungshacker), zunächst von einem “Weihnachtsgeschenk” sprachen und dann gestern mit Ereignissen drohten, die an 9/11 erinnern würden. Zunächst sagten Seth Rogen und James Franco alle Auftritte ab, dann wurde die Premiere ebenfalls abgeblasen und nun das:

“In light of the decision by the majority of our exhibitors not to show the film The Interview, we have decided not to move forward with the planned December 25 theatrical release. We respect and understand our partners’ decision and, of course, completely share their paramount interest in the safety of employees and theater-goers.

Sony Pictures has been the victim of an unprecedented criminal assault against our employees, our customers, and our business. Those who attacked us stole our intellectual property, private emails, and sensitive and proprietary material, and sought to destroy our spirit and our morale – all apparently to thwart the release of a movie they did not like. We are deeply saddened at this brazen effort to suppress the distribution of a movie, and in the process do damage to our company, our employees, and the American public. We stand by our filmmakers and their right to free expression and are extremely disappointed by this outcome.”

Read that again.

Let it sink in.

Heute ist einer der offiziell bizarrsten und dunkelsten Tages des Kinos. Das meine ich genau so und da braucht man nicht mehr viel dazu zu sagen. Es klingt pathetisch, aber es ist so: die Terroristen haben gewonnen. WTF?

Und während ich den Artikel gerade geschrieben habe, hat New Regency ein Dark Comedy Projekt mit Steve Carrell namens Pjöngjang in die Tonne gekickt, das die weirden Erlebnisse eines Karikaturisten erzählt hätte, der ein Visum über zwei Monate erhielt. What the fuck is going on?

Savages ‘Fuckers’ from Pulse Films on Vimeo.

[Update:] Holy fucking shit. Sony hat gerade bekannt gegeben, dass sie nicht planen, den Film jemals – VOD oder DVD – zu veröffentlichen.

“Sony Pictures has no further release plans for the film,” a spokesman said Wednesday.

What the actual fuck?

Ellie Riley Cosplay (1)

Cosplay auf Conventions ist gut und schön, kann aber auch ein paar doofe Momente haben, wenn ein paar Creeps ihre Grenzen nicht kennen. Das sollte auf der PlayStation Experience vermieden werden, die Anfang des Monats stattfand. Illustratorin Alex Neonakis hatte dafür diese super schicken Cosplay-Versionen von Ellie und Riley aus The Last of Us gestaltet.

I had so much fun painting Ellie and Riley cosplaying. In my imagined alternate reality, they’d totally go to cons together and cosplay and just be generally adorable.

Totes McGotes.

Ellie Riley Cosplay (2)