Musikvideo: MGMT – When You Die

17 Dec, 2017 · Sascha · Musik · 0 comments

MGMT hauen zum Release ihres neuen Albums einen Knaller nach dem anderen raus. Im neuen Video zum sympathischen “When You Die” hat Alex Karpovsky als Hobbyzauberer einen Trip mit fatalen Folgen.

Flipping off fish

17 Dec, 2017 · Sascha · Alles sonst so · 0 comments

Seit über einem Jahr zeigt ein Taucher Fischen den Mittelfinger und stellt seine unfreundlichen Taten auf Instagram hoch. Zum aktuellen Zeitpunkt lassen sich auf dem Account 79 Beiträge finden. Das nenne ich mal wahre Hingabe.

Mark Hamill – Hurt

17 Dec, 2017 · Sascha · Film · 5 comments

I LOVE YOU MARK
(Mein Video ist aber besser)

Expedition Queen

15 Dec, 2017 · Sascha · Internetgold,Musik · 0 comments

#QualityContent

Remix von JimmyHeres Original.

Disney killt die Star Wars Episode

13 Dec, 2017 · Sascha · Film · 0 comments

Wenn in der Vergangenheit ein Star Wars Film endete, erschienen im Anschluss Geschichten in anderen Medien, die mehr von den Reisen der Helden erzählten. Bereits 1978 erschien der erste Expanded Universe Roman Splinter of the Mind’s Eye von Alan Dean Foster. Auch das Holiday Special, dessen Kanon-Status sowie Mehrwert Thema häufiger Diskussionen war, erschien im gleichen Jahr. Von 1977 bis 1986 veröffentliche Marvel Star Wars Comics. Bereits während die alte Trilogie in den Kinos lief, wurden Büchertrilogien über Han Solo und Lando Calrissian veröffentlicht. Später, während der Prequel Trilogie, wurde das Cross-Media-Storytelling zum Standard. Tartakovskys Clone Wars verband Episode II mit Episode III. Jugendbuchromane gaben Einblicke in die Trainingsjahre von Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi als Padawan.

Viele Bücher und Comics verbanden die Filme miteinander. Manchmal auch Videospiele. Nichts musste gelesen werden, um die Filme zu verstehen oder zu genießen. Aber durch die Erzählungen entstand das Gefühl eines erweiterten Universums. Unterstützt durch die großen Zeitspannen von 13 bzw. 4 Jahren, die die Trilogien abdecken, konnten Lücken gefüllt und weitere Abenteuer erzählt werden. Als Gesamtprodukt konnte George Lucas auf ein immenses Universum blicken, vorangetrieben durch die Kinofilme, die zwar narrativ zusammenhängen und aufeinander aufbauen, aber nicht chronologisch aufeinander folgen. Star Wars Episoden wurden somit zum Einblick in ein riesiges Universum. Die Episoden fokussierten sich auf die wichtigsten Momente der Skywalker-Familie, die den Lauf der Galaxis wesentlich mitbestimmten.

Die neue Star Wars Trilogie unter der Führung von Disney tut dies nicht mehr. Ja, es erscheinen auch weiterhin Bücher und Comics und kürzlich sogar auch wieder Videospiele, aber sie sind trotz ihrer extrem bewussten Verknüpfung nur minimal mit den Filmen verknüpft und spielen viele Jahre vor den neuen Filmen. Luke findet in Battlefront II einen Kompass und im Comic Shattered Empire zwei Machtbäume (Ja, wirklich.), die eventuell in The Last Jedi ins Spiel kommen werden. Doch noch weiß ich von nichts, da ich den Film nicht gesehen habe. Was jedoch bereits jetzt schon feststeht, ist, dass Episode VIII den neuen Schritt wagt und keinen Zeitsprung zwischen die Episoden baut. Damit verkommt die Episode eben nur zum sehr direkten Sequel.

Dies ist eine Konsequenz von Disneys fehlender Vision für diese Trilogie. Weder Abrams, noch Kennedy oder Lawrence Kasdan scheinen eine Idee davon zu haben, was mit Luke Skywalker zu tun ist. Also vermischen sie zwei Filme, die Suche nach Luke Sykwalker und die um den Kampf der Resistance gegen die First Order, die zusammen nicht funktionieren. Alleiniger Synergieeffekt: Die Auflösung um Luke Skywalker wird ein paar Jahre verschoben, jemand anderes soll ich darum kümmern. Das ist schwach. Selbst Mark Hamill wusste nicht, was von ihm in den finalen Momenten des Films als Schauspieler verlangt wurde. Er hat mehrfach betont, dass er unzufrieden mit der stiefmütterlichen Behandlung von Luke als Figur ist. Direkte Anfragen bei JJ Abrams, was seine Figur denkt und fühlt und durchgemacht hat, blieben unbeantwortet. Selbst Rian Johnson musste am Ende des Drehs einspringen, um seine persönliche Vision durchzusetzen; er bat Abrams um eine Änderung des finalen Moments.

Ist das jetzt alles so schlimm? Die Frage wird erst The Last Jedi vollends beantworten können. Es ist sicherlich ein Experiment. Was wird zum Beispiel im Title Scrawl stehen? Der Inhalt von The Force Awakens? Gibt es endlich mehr Informationen darüber, wie die Neue Republik auf die Zerstörung des Hosnian Prime Systems reagierte? Und wie wird nun alles fortgeführt? Gibt es Zeitsprünge innerhalb des Films? Wird die Erzählung einfach mehrere Monate abdecken – wie Empire das mühelos tut?  (weiterlesen…)

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AMC

Wir sind heute hier versammelt, um The Walking Dead zu Grabe zu tragen. Früh verstorben und dann seit mehreren Staffeln wie das Seriensujet ziellos umher gewandert, verfängt sich die Serie in einem verzweifelten und offenbaren Akt der Ziellosigkeit, der das Ende der Serie einläuten sollte.

Ich frage mich häufig, wie es überhaupt zu diesem Punkt kommen konnte.

The Walking Dead ist einer der erfolgreichsten Comics überhaupt. Robert Kirkman hatte bereits mehrere Storylines vorgeschrieben, die eine Staffelprogression vorgeben, die sich andere Showrunner erst mühselig erarbeiten müssen. Die Serie startete inmitten des großen Zombie-Hypes. Im Unterschied zu einem kurzen Film hat eine serielle Narration dazu den Vorteil, alle Facetten des Genres zeigen zu können. Dazu befindet sich die Serie in guter Gesellschaft. The Walking Dead läuft auf dem gleichen Sender wie Serien, die dem Golden Age of TV die Krone aufsetzen.

Zombie-Fans sind an und für sich wenig anspruchsvoll und erfreuen sich schon an wenigen Happen Story, die ihnen neben viel Gore auf den Teller kommen. Höchsten Ansprüchen muss die Serie also nicht nacheifern. Vor und hinter der Kamera findet sich Engagement und Interesse. Ein erfolgreicher Regisseur hat aufrichtige Leidenschaft für den Stoff und möchte ihn mit seinem Cast umsetzen, der ihm vertraut und freundschaftlich beisteht.

Bei solchen Voraussetzungen ist es nicht verwunderlich, wieso die Serie ein solcher Hit wurde. Und trotzdem frage ich mich nach dieser Folge, wie es überhaupt zu diesem Punkt kommen konnte. Ich frage mich, wieso The Walking Dead so schlecht ist. Wieso die Serie scheinbar versucht, ihre eigenen Tiefpunkte (eine Auswahl fällt schwer, aber mit dem Dumpstergate oder dem Cliffhanger der 6. Staffel nenne ich mal zwei der Greatest Hits) ständig zu untergraben. Das soll nicht heißen, dass The Walking Dead nicht imstande ist, einzelne, gute Episoden abzuliefern. Es geht vielmehr um strukturelle Fehlentscheidungen mit immensen Konsequenzen, deren Motivation jegliche Begründung vermissen lässt.

Und dann gibt mir der Episodenteil die Antwort: “How it’s Gotta Be” – “Wie es sein muss.”

Anscheinend muss es so sein. Warum auch immer. Wegen AMC? Wegen der Produzenten? Wegen Robert Kirkmans Abgang und Klage gegen AMC? Erhofft man sich durch den Schock der Zuschauer eine langfristige Bindung, um die sinkenden Quoten zu retten? Viele Fragen, keine Antworten.

Es gibt vieles, das man in dieser Episode kritisieren könnte. Die Liste ist lang, nichts macht Sinn. Man könnte nur den Staffelauftakt und das Midseason-Finale sehen und wäre trotzdem kein Stück dümmer. Da wäre dazu der Fakt, dass die The Walking Dead-Episode in vielen Momenten so dunkel war, dass man kaum etwas erkennen konnte oder das Mysterium, dass Ezekiel plötzlich wieder problemlos laufen kann. Simon lässt Maggie einfach weiterfahren. Wieso wollte Rick eigentlich wieder zurück zur Müllfrau? Was erhoffen sich Enid und Aaron wirklich bei den Frauen am Atlantik? Wie entkamen Negan und seine Leute? Wieso hat er ein scheinbar nie endendes Repertoire an Männern und Ressourcen? Wieso muss Ricks Gruppe alles gefühlte zehn Folgen lang planen, während Negan plötzlich sofort wieder machtvoll auftreten darf, wenn das Skript danach verlangt? Natürlich ist all das völlig bewusst vage gehalten, sodass im Falle des Falles die notwendigen Handlungen vollzogen werden können. Doch das macht es nicht besser. Alles ist erzwungen, nichts wird durch die Charaktere bestimmt. Die Figuren sind dort, wo der Plot sie haben muss. Und dann sterben sie. Das ist The Walking Dead.

All das ist mir aber egal.

Ich möchte nur über Carls Tod reden. (weiterlesen…)