PewPewPew - Das Filmblog über Katzen und Pizza

Robert Rodriguez und Star Wars passen für mich zwar weiterhin und nach The Book of Boba Fett sogar sehr deutlich nicht zusammen, aber wenn es weiterhin einmal im Jahr so eine Jam-Session mit ihm und Baby Yoda gibt, darf er ruhig weiterhin eine Folge gerne drehen. A sacrifice I am willing to make!

May the 4th be with you, Pew-Friends!

Alan Moore will, dass wir schlechte Bücher lesen – um dann selbst bessere schreiben zu wollen. Exzellenter Ratschlag, den ich mir schon beim Bloggen, Podcasten oder Fotografieren seit vielen Jahren hinter die Ohren geschrieben habe. Besonders in den Anfangszeiten beim Bloggen habe ich häufig andere, größere Kulturblogs im Reader verfolgt, obwohl ich die gar nicht mochte; nur um zu sehen, was ich nicht bloggen sollte bzw. was gerade bei Normies abgefeiert wird. Dressed Like Machines wäre da ein gutes Beispiel für einen schlechten Blog, der nur Internethighlights ohne Persönlichkeit, Kommentar oder Insight wiederkäute, obwohl ich den Willy eigentlich ganz spannend fand als Person. Aber ich verhedder mich hier. Alan Moore macht bei der BBC Maestro-Reihe mit, so ein Abklatsch dieser Masterclasses, und teilt seine Erfahrungen sowie Ansichten zum Storytelling mit uns. Und leider, obwohl es von der BBC produziert ist, kostet das wieder knapp hundert Euro.

Ich bin Fan der ersten Stunde von Chris Minielly und seinen träumerischen, nostalgischen Klänge unter dem Pseudonym Jaguar Sun. Sein zweites Album All We’ve Ever Known erscheint bald am 24. Juni für den perfekten Start in warme Sommernächte. Meine Vorfreude ist enorm, das Debüt This Empty Town war trotz seiner wenigen Tracks omnipräsent in meinem Sommer 2020.

Für die zweite Singelauskopplung One Day gibt es als Musikvideo eine Live-Performance in einem akkustisch interessanten Geschäft. Liegt vielleicht an den Fliesen oder so? Hört sich defintiv besser und voller an als die etwas enttäuschende Live-Performance, die man vor ein paar Wochen abgefilmt hat. Gefällt mir alles sehr gut, aber da darf gerne noch eine Schippe mehr Elan draufgelegt werden.

Wahrscheinlich hat jeder eine gute Geschichte über Datenverlust. Digitale Daten werden wir von einer Festplatte auf die nächste bis an unser Lebensende kopieren und hoffen, dass nichts verloren geht und alles durch Cloud oder doppelte Sicherungen bewahrt bleibt. Oft sind solche Systeme aus persönlicher Erfahrung gewachsen, wahrscheinlich trifft es “Schmerz” eher. Bei mir war es meine erste LAN, auf der ich gar nicht mit meinem eigenen PC spielen konnte, da dieser auf der Fahrt dahin nämlich das Zeitliche gesegnet hatte.

Es gibt aber auch Fälle von Dummheit, wie die Geschichte von Harrison. Er wollte als Kind seine Pokémon mit Hacks auf LVL99 bringen und hat bei dem Versuch sein Lieblingspokémon, sein Starter sogar noch dazu, verloren. Das Turtok verwandelte sich in ein Ei, dessen Daten so korrumpiert waren, dass man nichts mehr tun konnte. Zumindest mit herkömlichen Methoden.

Der Nintendo-Übernerd Nick Robinson, früher Moderator bei IGN, macht schon länger größere Gamingdokumentationen auf seinem YouTube-Kanal und in der neusten Story geht es um die Rettung von Harrisons Turtok. Zuhilfe eilt ihm ein gewisser “Gary”, ein Experte, der den japanischen Gamefreak-Code so gut lesen kann wie die Operator den Buchstabenwasserfall in The Matrix. Der Typ ist so ein Knaller, dass er sogar seine eigene Software geschrieben hat, um Details im Spiel zu verändern.

Spoiler: Es gibt ein Happy End und Harrison ist wieder mit seinem Turtok vereint. Jedoch handelt es sich so ein bisschen um eine Jurassic Park Situation, insofern dass man zwar alte Reste des Poké-Codes retten bzw. aus dem alten Spielstand sowie Resten aus der Ruhmeshalle klonen konnte, aber einzelne Werte wie die Kampf-IVs fehlten. Also muss der Code irgendwo sonst herkommen. Am Ende ergibt sich dann Harrisons altes bzw. neues Pokémon als Endprodukt und wie beim Schiff des Theseus bleibt jetzt die Frage, ob es tatsächlich Harrisons verloren geglaubtes Herzstück ist. Ihm ist das wohl egal, die Freude überwiegt deutlich bei ihm, aber mich würde dieser Umstand umtreiben.

Holy. Shit. Die Typen von Beyond The Brick fanden auf der LEGO-Ausstellung Bricks Cascade in Portland dieses “LEGO EA-40 Rising Star” Modell, welches aber nur ein minimal angepasster Nachbau des VentureStar NASA-Prototyps ist, der auch in Avatar zum Beispiel zu sehen waren. Leichte Abwandlungen natürlich, im Prinzip aber einfach einfach alles wide Space Shuttles. Große Liebe für den Detailgrad, die komplette Ausgestaltung des Innenraums, den Minifigur-Maßstab sowie die runden Kurven und wenigen Lücken. Hätte ich hier gerne stehen!

Final Fantasy VII Remake Tilt Shift

19 Apr, 2022 · Sascha · Games · Comments

Ich finde diese Tilt Shift Videos des YouTubers Flurdeh super spannend in ihrer Weise, wie sie Videospiele mit einem kleinen Kniff drastisch verändern. Der unbarmherzige Höllenritt in Elden Ring wird plötzlich süß, während man aus dem Remake von Final Fantasy VII meinen Favoriten der Reihe, Final Fantasy VIII, in Erinnerungsgrafik basteln kann. Faszinierend!

Ich kehre über Jahre immer wieder zu diesem Video auf unterschiedlichen Wegen zurück und dachte gerade, dass es dann auch einfach mal Zeit ist, das Ding in den Blog zu kleben. Tatsächlich habe ich noch nie Browns Rezept befolgt, vielleicht auch aus Angst vor Enttäuschung. Weil wie könnte das am Ende so gut schmecken wie es aussieht?