Oida, de spinnen doch de Ösis! De san olle deppad! Österreichs Verschleierungsverbot traf nun ein armes Lego-Männchen der Marke Ninjago. Ich meine, ich würde ja eigentlich gerne darüber lachen, aber… puh. (via)


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Fear The Walking Dead beendet die 3. Staffel mit einem Knall. Das zweistündige Finale hat es in sich und könnte trotzdem der letzte Höhepunkt einer Serie sein, die bald immense Veränderungen durchleiden wird.

Etwas Komisches ist passiert. In den Fear the Walking Dead-Finalfolgen Things Bad Begun und Sleigh Ride gibt es bis auf eine kurze Sequenz zum Beginn der Folge keinen einzigen Zombie zu sehen. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen sind die Folgen die Krönung einer glorreichen Staffel, die eine deutlich ambitioniertere, interessantere, mitreißendere und schlicht bessere Serie aus Fear The Walking Dead machte.

Was für ein Finale. Was für eine Staffel. Wenn man mir vor dem Start gesagt hätte, dass dies die beste Staffel des gesamten Walking Dead Franchises werden würde, hätte ich die Person für verrückt erklärt. Nach der frustrierenden 2. und der zaghaften 1. Staffel stellten viele Fans der Serie jedoch plötzlich fest, dass dieser 3. Versuch in der Planungsphase etwas dazu gewann, was so ziemlich jeder anderen Staffel des Serienuniversums fehlte, nämlich Dringlichkeit. Cliffhanger existieren, aber die Serie spielt nicht mit ihnen. Nichts wird unnötig in die Länge gezogen. Jede einzelne Episode hat eine tickende Uhr, eine metaphorische Bombe unter dem Tisch – wir wissen, dass sie hochgeht. Nur eben nicht wann. Fear The Walking Dead ist spannend! Dazu sehen wir Menschen auf dem Bildschirm, keine unverletzbaren Superhelden. Und wir fiebern mit ihnen mit, während sie sich gegenseitig verletzen, obwohl die eigentliche Gefahr doch gemeinsam angegangen werden könnte. Fear The Walking Dead ist dramatisch!


Erst im Finale eingeführt und schon jetzt ein spannender Gegenspieler: Proctor John
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Insbesondere die Charakterzeichnung machte einen unglaublichen Sprung. In der Staffel, die bis auf das Ende ohne einen wirklich fiesen Bösewicht auskam, gibt es eigentlich nur Verlierer. Manchen verlieren ihr Leben, andere ihre Unschuld und wiederum andere mehr als sie vertragen können – mit tragischen Konsequenzen. Weiterhin gibt es Abwechslung am Laufband. Fear war entgegen der Mutterserie nie anhänglich was Schauplätze angeht. Doch die konsequente Darstellung durchdachter Handlungsorte, die thematisch passen und Figuren einführen, die begeistern, ist verblüffend. Besonders in der zweiten Hälfte der dritten Staffel geht Fear The Walking Dead mit seinen Figuren und der Welt so um, als hätte die Serie nichts mehr zu verlieren.

Der spürbare Drang des scheidenden Showrunners Dave Erickson, Fear The Walking Dead zu einem emotional aufreißenden und befriedigenden Ende zu führen, hebt die Serie um etliche Level an. Die Ranch ist futsch, der Damm ist kaputt, Ofelia stirbt, Lola und ihr Wasserfreund werden getötet, Troy bekommt ein gebührendes Ende – und all passierte gerade einmal in den letzten vier Folgen. Eine Serie muss nicht ihren ganzen Cast töten, um spannend zu sein. Doch die konsequente Fokussierung auf eine kleine Geschichte mit menschlichen Figuren, die es gut meinen und dennoch Fehler machen, ist spannender als der Kampf gegen einen Comic-Bösewicht.

Die Drehbücher, die Kameraarbeit, das Schauspiel und die Regie machen diese Staffel erheblich besser als die vorangegangen und stellen das, was die Mutterserie seit nun sieben Jahren versucht, völlig in den Schatten. Das Finale vollendet eine großartige Charakterentwicklung und bietet kathartische Todesmomente. Nick wird buchstäblich eingeschlossen und von uns, nein, Daniel befragt, wieso Troy noch immer am Leben ist. Seine Zeit sollte eigentlich bereits vor etlichen Folgen abgelaufen sein, doch die moralische Frage um sein Schicksal beschäftigt die Figuren weiterhin – bis es nicht mehr geht. Bis Madison feststellen muss, dass in dieser neuen Welt neue Regeln herrschen müssen und sie sich an sie halten muss. Wahrscheinlich auch, um nicht selbst den Verstand oder ihr Leben zu verlieren. Die Folge spielt mehrfach mit der Idee, Madison sterben zu lassen; inklusive mehrfachen bedeutungsschwangeren Traumsequenzen. Ihre Reinigung und Wiedergeburt im Wasser am Ende der Folge ist jedoch nur konsequent für die Hauptfigur, mit der Dave Erickson noch viel vorhatte.


Madisons Geschichte sorgt für die visuellen Höhepunkte im Finale.
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Sturm und Drang dominierten plötzlich diese Staffel. FTWD sollte eigentlich nur ein guilty pleasure sein; ein Zusatz zur Hauptserie, der vielleicht ab und an überrascht. Aber ich war von dieser Staffel wie weggeblasen. Die gesamte Staffel war höchst erfrischend. So war auch die Action nie nur Mittel zum Zweck. Stattdessen war sie voller netter Charaktermomente. Zum Beispiel war die Rückkehr von Crazy Dog im Finale ein Moment gefüllt mit Style und Schwung, der Szenen vergessen macht, in denen sonst nur die Fähigkeiten des Make-Up Departments präsentieren.

Die Abfolge des Plots war stets packend, erfrischend und überraschend. Die Charakterentwicklung war ebenfalls dominiert von unvorhergesehenen Wendungen und allgemein komplex. Es gab weder dumme noch schwer nachvollziehbare Figuren. Selbst Troy, der in dieser Folge sein überraschendes Ende findet, kann in seinem finalen Monolog durch die Darstellung von Verlust der Identität, Eigentum und einer bekannten Existenz Sinn machen. Seine Entwicklung vom durchgeknallten Bösewicht, der an Menschen und Zombies experimentiert, hin zum funktionsfähigen Mitglied der Gruppe (immerhin ist er es, der Madison warnen will) ist glaubhaft. Sonst verhalten sich diese Entwicklungen eigentlich anders herum. Wenn wir urteilen, müssen wir Troy nicht zustimmen, doch er hat schon einen Punkt. “I had every right, you gave me that right”, sagt er und wir können ihm vielleicht widersprechen, ihn jedoch voll nachvollziehen. Es ist genau diese glaubhafte Darstellung der menschlichen Konflikte, die Fear The Walking Dead so großartig haben werden lassen.

So.

Doch das spielt alles keine Rolle. (weiterlesen…)

Der Twitter-Account Congress-edits fängt alle Wikipedia-Edits ab, die von einer IP-Adresse aus dem US-Kongress abgesendet werden. So geschah es jetzt bei einem Eintrag über Luke Skywalker, bei dem es einem Mitarbeiter, einem Abgeordneten oder sogar einem Senator womöglich sehr wichtig war, Luke Skywalker als “total bamf” zu deklarieren. Endlich mal eine ordentliche Initiative, die wir alle unterstützen können.

La La Land 2049

20 Oct, 2017 · Sascha · Film · 0 comments

Baby Hears For The First Time

18 Oct, 2017 · Sascha · Tech · 1 comment

Die Dreharbeiten des Han Solo Standalone Films sind endlich beendet, daher kann Regisseur Ron Howard den längsten Joke des Star Wars Universums endlich auflösen:

Ich habe leider kein Gif von einem gähnenden Harrison Ford finden können, deshalb muss das als Reaktion reichen:

Der Film heißt natürlich Solo. Langweilig. Aber ich mag Ron Howard und seinen Umgang mit dem Social Media Marketing. Wäre schön, wenn Lucasfilm sich daran in Zukunft orientieren könnte.


Fear and Loathing of the Walking Dead
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Kurz vor dem Finale gibt uns Fear The Walking Dead eine kurze Verschnaufpause. Doch das bedeutet nicht, dass die Folge langweilig wäre. Neben einem Drogentrip und einer scheinbar längerfristigen Trennung müssen wir den Tod einer weiteren Hauptfigur verkraften.

Fear the Walking Dead schießt gerade aus allen Rohren. Nach den glorreichen Folgen über den Kampf um den Erhalt der Ranch war anzunehmen, dass die Serie einen Durchhänger haben könnte. Doch weit gefehlt. El Matadero hat so kurz vor dem zweistündigen Staffelfinale gar keine Zeit, auf die Bremse zu treten.

Jede einzelne Hauptfigur macht in dieser Folge eine Entwicklung mit weitreichenden Folgen durch. Allen voran Ofelia, die sich von einer lebenden in eine tote Nebenfigur verwandelt. Spaß beiseite, Ofelias Biss kommt überraschend, doch die Zeit zwischen dem Vorfall und ihrem Zusammenbruch ist innerhalb des Plots extrem kurz. Aktuell erzählt Fear The Walking Dead eine dichte, bündige Geschichte, die keinen Raum für Spielereien oder übernatürliche Rettungen übriglässt. Selbst ein verzweifelter Schritt wie das Abhacken von Jakes Arm scheint keine Rettung mehr zu sein. Daher gestaltet sich die A-Storyline um den absehbaren Tod von Ofelia.

Mit Ofelias Tod sind natürlich auch etliche Konsequenzen verbunden. Sie war in gewisser Weise die Freikarte zu den Überlebenden am Staudamm. Im letzten Gespräch mit Daniel (Rubén Blades) wurde ihm das Wiedertreffen mit seiner Tochter in Aussicht gestellt, welches nun ein sehr trauriges und mitreißendes Ende findet. Sekunden bevor Daniel endlich an dem Markt ankommt, erliegt Ofelia ihren Verletzungen. Weder ihm noch seiner Tochter bleibt nun Zeit, sich besser kennenzulernen und dadurch besser zu verstehen. Ofelia wäre auch genau in dem richtigen Alter gewesen und hätte nach ihren neuen Erfahrungen genügend Reife entwickelt, um die Handlungen ihres Vaters in der Vergangenheit nachzuvollziehen. Dass diese Gespräche nun nicht stattfinden können, so kathartisch sie auch für die beiden gewesen sein mögen, ist vielleicht schade, doch für uns als Zuschauer hoch dramatisch.


Fear The Walking Dead: Alicia versteckt sich im Bällebad.
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Ofelia stellt in gewisser Weise auch das dritte Kind dar, das Madison (Kim Dickens) endgültig verliert. Sie übernimmt in der Folge völlig die Mutterrolle, während ihre eigenen Kinder ihr dies nicht mehr erlauben. Die Anführerin wacht lange an Ofelias Bett, bis ihr selbst die Kräfte ausgehen und sie vor Erschöpfung einschläft. Dies ist Madisons Art, die Lage zu meistern. Ihre eigene Tochter ist nämlich erst einmal über alle Berge, weil sie nicht mehr mit der Verantwortungsrolle umzugehen weiß, in der ihre Mutter sie stets drängt. Den Autoren sei Dank verschwendet die Serie auch wenig Zeit auf die Suche nach Alicia. Sie stößt buchstäblich auf Troy und Nick (Frank Dillane), die sich in diesem Gebiet bestens auskennen. Doch selbst Nick kann seine Schwester nicht dazu überreden, mit zur Mutter zu rennen. Alicias Einzelgang ist in der Folge wenig mitreißend, wenn auch einzelne Set Pieces (inklusive einem Kampf mit einem Zombiekind im Bälleparadies) extrem gelingen. Stattdessen erfährt sie in der Begegnung mit Diana, wie ihre Zukunft aussehen wird. Ein harter, einsamer Überlebenskampf ohne Freunde und viel Misstrauen. Ich bezweifle stark, dass dies Alicias Zukunftswunsch ist und prophezeie jetzt schon, dass sie verlorene Tochter wieder zurück zur Familie finden wird. Zuerst jedoch muss sie die Erfahrung einer verlorenen Zukunft mit sich vereinbaren und wird wohl im Finale zunächst zu Jakes Hütte fahren. (weiterlesen…)

Ron Howard twittert weiterhin kleine Teaser vom Set des Han Solo Standalone-Films. Dieses Mal scheint er jedoch selbst verwirrt zu sein, twitterte er doch dieses Foto mit dem Hashtag #tagandbink und einem Fragezeichen.

Die Verwirrung ist angebracht. Tag und Bink sind zwei non-kanonische Comic-Figuren aus den Spoof-Comics von Kevin Rubio. Die zwei Deppen sind die größten Pechvögel des Star Wars Univerums und stolpern von einem Missgeschick ins Nächste. Ob Endor, Bespin oder der Angriff auf die Tantive IV – Tag und Bink waren dabei. Dabei handelte es sich um ähnliche Geschichten wie die aus Matthias Kringes Spass Wars – nur in Langform. Die Figuren sind schon über zehn Jahre alt und erschienen erstmals 2006, damals noch beim Dark Horse Verlag.

Die Idee, die Figuren nun in den Film einzufügen, geht auf Lawrence Kasdans Sohn Jon zurück, der mit seinem Vater das Drehbuch für den Film beisteuerte und nun zusammen mit Second Unit Director Toby Hefferman (Rogue One, Gravity) die Offiziere Tag Greenly und Bink Otauna spielen wird. Jon Kasdan entpuppt sich als riesiger Fan der Figuren und das erfreut, immerhin scheint ein großer Fan des Expanded Universes bzw. den Legend Geschichten am Drehbuch des Han Solo Films mitgeschrieben zu haben. Das macht etwas Mut.


via Comic-Künstler und Tag & Bink Zeichner Lucas Marangon