longtake the witch

Woulst thou like to listen to a delicious podcast? Well, then you’re in luck! Ich war bei den lieben drei Leuten vom großartigen Longtake Podcast zu Gast und habe über The Witch, einer meiner Lieblingsfilme des bisherigen Jahres, und die Kinokatastrophe X-Men: Apocalypse geplappert.

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Johannes (@joukoda)
Lucas B. (@Kinomensch)
Lukas M. (@cinedrifter)

Shownotes

0:00 – Begrüßung + Hallo Sascha!
2:46 – Filmdiskussion: The Witch (Spoiler)
59:46 – Filmdiskussion: X-Men: Apocalypse
1:50:02 – Verabschiedung + Filme der nächsten Woche

Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:

Soundcloud: Longtake #44: The Witch / X-Men: Apocalypse
iTunes: Longtake
Podcast-Feed: Longtake
Bildquelle ©A24

Ich war ja hin und weg von dem ersten zu The Shallows, dem augenscheinlich besten Hai-Thriller seit Jaws. Der zweite Trailer bestärkt mich in der Vermutung, zeigt aber auch gleichzeitig so gut wie den ganzen Film und hat nichts von der Spielberg’schen Notlösung – den Hai kaum nicht zu zeigen – gelernt. Wer also noch nicht überzeugt ist, schaut 70% des Trailers und schaltet dann aus. Der Rest überspringt den Trailer und geht am 29. August ins Kino.

“Scenes like these are like this are a kind of unicorn’s blood. They keep your story alive, but only with half a soul.”

Vor nun fast etwas mehr als acht Jahren (ALTER!) habe ich den Gameplay Trailer für Mirror’s Edge rauf und runter gespielt, weil ich nicht glauben konnte, wie gut das aussah; in grafischer Hinsicht, klar, aber halt auch eben das besondere, flüssige Gameplay mit seiner Möglichkeit des Waffenverzichts und die super schick designte Spielewelt mit ihren Primärfarben und dem totalitaristischen Gesellschaftsbild. Wow! All das sprach mich sofort an.

Obwohl EA und DICE keinen großen finanziellen Erfolg mit dem Spiel hatten, bekommt Mirror’s Edge nun acht Jahre später seinen langersehnten Nachfolger. Oder Reboot? Ich habe mich nicht so genau informiert, weil ich möglichst unwissend die Spielewelt betreten will, aber es handelt sich wohl um ein Reboot – mit den gleichen Stärken und weniger Schwächen, wie zum Beispiel der eher enttäuschenden Geschichte.

Mirror’s Edge ist völlig zurecht ein Kulttitel geworden. Ich spiele den Titel tatsächlich immer noch regelmäßig, erst vor rund einem Jahr hatte ich nur schnell eine uralte Trophäe sammeln wollen, damit ich 100% kriege… und dann habe ich das ganze Spiel durchgezockt. Einfach so. Geht schnell. Macht Spaß. Sieht vor allem immer noch verdammt genial aus. Wirklich, das Spiel ist kaum einen Tag gealtert. Das Spielprinzip hat niemand in acht Jahren kompetent kopieren können und das macht Mirror’s Edge schlicht zu einer einzigartigen Spieleerfahrung.

Auf Catalyst freue ich mich jetzt besonders, weil ich mir eine bessere Verknüpfung von Gameplay und Story verspreche, wobei das Gameplay aber hoffentlich weder verkompliziert noch durch unnötige Gadgets oder Addons versaut wurde. Die ersten Eindrücke versprechen eine solide Fortsetzung. Ab dem 9. Juni können wir uns dann selbst davon überzeugen.

Wie macht man eine der traurigsten Szenen der letzten Fernsehjahre noch schmerzvoller? MICHAEL FUCKING GIACCHINO! (via)

Welcome to Earf Remix

24 May, 2016 · Sascha · Film · 0 comments

Gestern wurde übrigens ein fast fünfminütiger Trailer zu Independence Day: Resurgence veröffentlicht, den ich mir nur zu Hälfte angeschaut habe, weil er zu viel von der Handlung preisgibt. Ich habe das Gefühl, dass der Film nämlich mein persönliches Sommerhighlight werden könnte und den Rest spare ich mir dann für das Kino auf. Wer aber noch unsicher ist, wird sich nach diesem Trailer wohl sicher sein, ob er Emmerichs langerwartetes Sequel sehen wollen wird oder nicht.

twin peaks teaser poster
Showtime

Was für ein schickes Poster zu dem wichtigsten TV-Revival aller Zeiten: David Lynch führt uns zusammen mit Mark Frost und einem Wahnsinnscast im Jahr 2017 zurück nach Twin Peaks.

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AMC

Ein bisschen Familiendrama, ein schizophrener Flashback und viel Gelaber – damit verabschiedet sich Fear The Walking Dead ohne großes Tamtam in die Sommerpause. Wenn die Serie im August wieder startet, muss sie deutlichere Akzente setzen, um zu überzeugen.

The Walking Dead hat in vielerlei Hinsicht Akzente gesetzt, aber besonders hinsichtlich der “Eventisierung” des Midseason-Finales muss man die Serie ein wenig rügen. Während die große Auflösung um Sophia in der zweiten Staffel noch narrativ schlüssig erschien (da man diesen Handlungsstrang nicht noch weiter in die Länge hätte ziehen können), wurden die restlichen Episoden wie Made To Suffer oder Too Far Gone bewusst mit dem Gedanken konstruiert, dem Zuschauer ein Feuerwerk abzuliefern, sodass er nach der Winterpause wieder einschalten wird. Die Quotenerfolge geben den Machern recht. Das System hat funktioniert. (weiterlesen…)