Zum ersten Mal seit einer Woche richtig gelacht.

Im 82. Wowcast gibt es eine kleine Premiere. Zum ersten Mal interviewen wir mit Sebastian Hilger, den Regisseur des deutschen Mystery/Science-Fiction-Films Wir Sind Die Flut, einen echten Filmschaffenden.

René und ich reden zu Beginn kurz über Trump, bevor ich mich mit Sebastian Hilger über seinen fantastischen Film unterhalte. Wir sprechen über den deutschen Genrefilm, das Problem der Deutschen mit Science-Fiction, das böse Internet, Neunzigernostalgie, das Scheitern junger Erwachsener, wieso man den Film unbedingt im Kino sehen muss und die Probleme der Filmfinanzierung in im Standort Deutschland.

Wir Sind Die Flut gibt es aktuell in diesen Kinos zu sehen.

Das Intro wurde uns freundlicherweise vom großartigen Herrn Kaschke eingesprochen, Musik und Produktion von 3typen.

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Shownotes:

Offizielle Webseite des Films
Filmmusik
Wikipedia-Eintrag
imdb

Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:

MP3: wowcast82.mp3 (167MB, 1:31:00h)
Soundcloud: Wowcast 82: Wir Sind Die Flut – Interview mit Regisseur Sebastian Hilger
iTunes: NC-Podcast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/nc-podcast

Hier der Link zu allen Wowcast-Folgen auf Nerdcore, hier der Link zu den Heisencasts.

What do we do now?

09 Nov, 2016 · Sascha · Politik · 1 comment

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Im 81. Wowcast besprechen wir die vierte und fünfte Episode der existenzialistischen Robotcowboy-Mystery-SciFi-Serie mit Riesenbagger: Westworld, Folge 4: Dissonance Theory und Folge 5: Contrapasso. René und ich reden über blutgestochene Schlangentattoos, Geschäftsverbindungen in unterschiedlichen Timelines, explodierende Zigarren, den mexikanischen Day of the Dead, schutzanzugsbasierter Mystizismus, laserbasierte Satelliten-Uplinks und Creepy Necropervs. Also, neben jeder Menge Roboter-Philosophie und Schnickschnack.

Das Intro wurde uns freundlicherweise vom großartigen Herrn Kaschke eingesprochen, Musik und Produktion von 3typen, Outro, because ofcourse: The Cure – A Forest.

Shownotes:

Wikipedia: Julian Jaynes (The Origin of Consciousness in the Breakdown of the Bicameral Mind)
Vulture: Westworld’s Man in Black Is a Classic Bad Gamer
/Film: Jonathan Nolan and Jimmi Simpson Comment On That ‘Westworld’ Theory
/Film: Westworld Theory: The Man In Black’s True Motivations and Backstory
/Film: More ‘Westworld’ Theories To Make You Question Everything You’ve Seen
Youtube: Bucket Wheel Excavator (Bagger 293)
Youtube: Nerdwriter: What Makes Anthony Hopkins Great
Youtube: Westworld’s multiple timeline theory
Spotify: Westworld: Season 1 (Selections from the HBO Series)

Links zu MP3, Soundcloud und Podcast-Feeds:

MP3: wowcast81.mp3 (140,3MB, 1:37:28h)
Soundcloud: Wowcast 81: Westworld 1×4/5 – Dissonance Theory/Contrapasso
iTunes: NC-Podcast
Podcast-Feed: http://feeds.feedburner.com/nc-podcast
Bildquelle © HBO

Das Pew zum Sonntag XII

07 Nov, 2016 · Sascha · Pew zum Sonntag · 0 comments

br-souvenir

» HD-Scans des super schicken Blade Runner Souvernir Magazines

» Das ungefochtene, definitive Black Mirror Episoden Ranking

» Fans der alten Star Wars Comics von Dark Horse, freut euch, denn es gibt hier eine ganze YouTube-Playlist mit Audio-Comics.

» Ben Howe von RedState.com ist ein leidenschaftlicher Konservativer und Verfechter der #NeverTrump-Bewegung, die er in seinem Dokumentarfilm The Sociopath festhält.

» Donald Trump and the Climate-Change Countdown

» Präsident Bill Clinton und Neil DeGrasse Tyson über Clintons Wissenschaftsfaszination, das menschliche Genom, das Hubble-Teleskop und mehr. Neunziger-Wissenschaftsikone Bill Nye kommt auch noch gegen Ende hinzu.

» President Trump’s First Term

» Nach Jahren des Bettelns und einer Petition hat es endlich geklappt, Präsident Obama hat – nachdem er alle Programmhefte des Fernsehens durchgespielt hat – endlich auch mal mit Bill Maher über Weed, Amerikas imperialistische Tendenzen, Klimawandel und vor allem postfaktische Zeiten gesprochen. Besonders den letzten Teil erwähnte Obama mehrfach selbst und er versprach, einen großen Teil seiner langen Post-Presidency Phase damit zu verbringen, für Aufklärung und Urteilskompetenzen zu kämpfen. Toller Mann.

» Fisher Stevens’ Dokumentarfilm mit Leonardo DiCaprio über den Kampf gegen den Klimawandel. Super gut!

Und falls der Planet nicht mehr zu retten ist, gibt es noch Elon Musk und SpaceX:

» SpaceX’s Big Fucking Rocket – The Full Story

» Elon Musk says it would take 40 to 100 years to build a self-sustaining civilization on Mars

» Firewatch x Gone Home. A Comparative Analysis

Sehr schönes Essay über angeblich böse Walking Simulatoren, Worldbuilding in Videospielen und erfolgreiches Storytelling.

It’s not often that story-driven games get an equal blend of love for the narratives and hate for the lack of gameplay. Enter Firewatch; a first person ‘walking simulator’ developed by Campo Santo that was a very story driven experience. Upon release, it was immediately compared to other games of the genre, but most often it was compared to 2013’s Gone Home, which was developed by The Fullbright Company. While not identical, both games shared similar world building, inter-character relationship building and the overall themes of isolation and loneliness. All these features were present and the game manages to offer very unique experiences but with different approaches to exhibit the three traits previously mentioned. The goal today is to examine those traits more in-depth to come to a conclusion. Let’s begin.

Der großartige Matt Harding ist zurück! Letztes Jahr bat er um Finanzierung für seinen neuen Trip um die Erde und erfuhr große Unterstützung von seinen Fans. Nun ist das neue Video oben, in dem er erneut – zum zehnjährigen Jubiläum – mit Menschen aus allen Ländern albern herumtanzt. Matt ist mein Lieblingsyoutubemensch und beim nächsten Mal muss ich unbedingt mitmachen. (Auch irgendwie doof, dass ausgerechnet bei uns natürlich irgendeiner ‘ne Deutschlandflagge in die Kamera halten musste, wenn doch gerade das irgendwie total gegen die Message von Matts Videos geht… )

Brian Kane hat sein Amazon Echo in einen dieser singenden Fische gebaut. Das Resultat ist super creepy. You went too far, Brian! Wobei der erwartungsvolle Blick des Fisches bei der Anrede wiederum zum Schreien komisch ist.

Ich bin völlig hin und weg! Meinem Lieblingsregisseur Danny Boyle ist es tatsächlich gelungen, ein Trainspotting Sequel zu drehen, das zumindest für einen fantastischen Trailer taugt. So überraschend finde ich das aber nicht. Immerhin handelt es sich um Danny fucking Boyle und nachdem die Idee ihm zehn Jahre lang im Kopf herumgeschwirrt ist, Irwin Welshs Porno zu adaptieren, sollte man auch nichts anderes erwarten. Trotzdem ist es überaus erfreulich und bemerkenswert, wie großartig das aussieht. Die Schauspieler sind auch allesamt noch gut unterwegs, haben sich toll gehalten und insgesamt bin ich gerade voll des Hypes. Der Film startet bei uns leider erst mit Verspätung am 16. Februar, aber sich den auf Deutsch anzuschauen wäre wohl ohnehin ein Verbrechen.