2014 scheint sich zu einem persönlichen Rekordjahr zu mausern. In noch keinem anderen Jahr habe ich zuvor so viele Filme gesehen, knapp 300 dürften es inzwischen sein. Ab und zu verschwand ich sogar mal komplett für ein paar Wochen in ein Genre, so habe ich mir zum Beispiel sehr viele Mumblecoregeschichten der Brooklyn-Leute um Joe Swanberg reingezogen. (Randnotiz: Davon gibt es viel zu viele, aber die guten Titel sind die Tortur wert.) Irgendwann wird mein Überblick dann schwammig und es bilden sich mehr Gefühle zu gewissen Genres als einzelnen Filmen heraus. Rückblickend fällt mir dabei auf, dass es extrem wenige Non-Genre Actionfilme gibt, geschweigedenn gute. Was das bedeutet? Let me explain.

Natürlich ist der Actionfilm ein Genre für sich selbst, doch sehr viele reine Actionfilme gibt es nicht mehr wirklich. Die Action wird immer mehr mit anderen popkulturellen Genres wie Superhelden oder Fantasywelten verpackt und teilweise sogar erstickt, wenn man sich jetzt mal Guardians of the Galaxy als Beispiel nimmt. Hier dominierten Humor, Charme und die Chemie der Figuren. Die Action enttäuscht zwar nicht, ist größtenteils jedoch belanglos.

Aktuell scheint wieder nach einer Ruhephase ein Knaller am Actionhimmel zu warten, der es in sich hat. In John Wick wird ein von Keanu Reeves gespielter Ex-Hitman Opfer eines Überalls, bei dem sein Hund getötet wird. Mad with rage jagt er die Mörder seines Hundes und bringt alle nacheinander, Kopfschuss nach Kopfschuss, um.

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Über 45 Millionen Klicks alleine auf dem offiziellen Avengers-Trailer von Marvel – da ist es keine Überraschung, dass die Mashups nicht lange auf sich warten lassen. Mit Abstand am lustigsten ist der Trailer, wenn man ihn mit Celine Dions Titanicschnulze “My Heart Will Go On” unterlegt. Passt herrlich zum super dunklen und melodramatischen Trailer. (via)

Die Jungs von OK GO haben mal wieder den Vogel abgeschossen und gewinnen mit ihrem neuen Video für “I Won’t Let You Down” heute locker das Internet. Zunächst fahren sie auf komischen Elektroscootern herum, dann wird mit japanischen Regenschirmmädchen getanzt und zum Schluss kommen Drohnen ins Spiel, die eine menschliche LED-Fläche schaffen. Woah! (via)

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AMC

The Walking Dead ist zurück und wir sind mit schon fast (leider) traditioneller Verspätung wieder da. Der Wowcast muss im Hawaii-Setting ohne René auskommen, der es sich irgendwo gut gehen lässt. Auf der Suche nach unserem Übernerd reden Miriam (@galbrush, Facebook) und ich über die erste Folge der fünften Staffel. Dieses Mal lachen wir über Feuerwerk, kotzen uns über lächerliche Zombieeffekte aus und hinterfragen die Logik der Termites. Wie immer gehen wir dabei auch ein wenig auf den Comic ein.

Insgesamt gefiel mir die Folge, aber sie leidet unter dem Problem, dass es sich eigentlich um ein Midseason-Finale handelt. Dazu gibt es ein paar nicht entschuldbare inszenatorische Fehlgriffe und, schlicht, Fehler.  Wie so oft lässt man sich leicht von der Action in der Serie einnehmen. Deshalb übernehmen wir das Denken für alle und knöpfen uns dazu die Einwohner Terminus’ vor, die mal – so wie sie bisher präsentiert wurden – ziemlich unlogisch handeln. Dennoch: Die Serie hat ein neues Mittelmaß gefunden und darf gerne so weitermachen, wenn man auf den ein oder anderen Fehlgriff in Zukunft verzichtet.

Hier eine nette Übersicht aller Dokumentarfilme, Shorts, Fanedits und Spoofs bezüglich der weit, weit entfernten Galaxie. Da gilt es einiges aufzuholen.

Hazel (Shailene Woodley) und Gus (Ansel Elgort) sind zwei außergewöhnliche junge Menschen, die den gleichen Humor und die Abneigung gegen Konventionelles teilen und sich ‚unsterblich’ ineinander verlieben. Ihre Beziehung ist so einzigartig und wundervoll, dass die beiden es furchtlos mit ihrem gemeinsamen schonungslosen Schicksal aufnehmen. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten (Willem Dafoe) zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Eine Reise, die das Leben der beiden entscheidend verändern wird. Eine faszinierende, poetische und zutiefst bewegende Liebesgeschichte über den Mut zu leben und zu lieben und die Kunst das Schicksal zu meistern.

Seit einer Woche schon kann man The Fault In Our Stars auf Blu-Ray/DVD/VOD erstehen und sich auch jetzt zu Hause die Augen aus dem Kopf weinen. Wunderbar! Am interessantesten für Fans dürfte neben dem Hauptfilm der Audiokommentar von Regisseur John Boone und Buchautor John Green sein. Dazu gibt es entfallene Szenen, die es leider nicht in den Film schafften oder so schlecht waren, dass man sie lieber nicht zeigte (Zitat John Green, der wohl lieber weiterhin schreibt statt schauspielert). Dazu gibt es ein paar nette Featurettes und Making-Ofs (“Vom Buch zum Film”, “Die Entstehung des Films”, “Galerie”) sowie den Kinotrailer, den es hier oben aber nochmal zu bestaunen gibt.

Am Rande: Dem Käufer bleibt es übrigens überlassen, ob man sich eine normale Version oder die “Little Infinities Edition” besorgt, bei der noch ein schickes Armband beigelegt ist. Dieses ist schon ganz nett und hat ein gedrucktes Zitat auf der Seite stehen. Wenn man aber wirklich vom Film inspiriert wurde, dann bestellt man sich dazu noch ein offizielles Armband der This Star Won’t Go Out Foundation, die zum Gedenken an Esther Earl erstellt wurde – dem Mädchen (und Nerdfigher!), das John Green zu The Fault in Our Stars überhaupt inspirierte.

Amazon-Partnerlink: Das Schicksal ist ein mieser Verräter – Little Infinities Edition mit Armband (exklusiv bei Amazon.de) [Blu-ray] [Limited Edition]

Mit freundlicher Unterstützung von 20th Century Fox

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24 Oct, 2014 · Sascha · Personal · 5 comments

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Geleakte Trailer in 480p sind trotz wuchtigen Bildern immer blöd, das hat das nun auch Marvel eingesehen und binnen Stunden reagiert. Die Unternehmen gehen mit der Zeit. Nun gibt es den offiziellen Trailer zu Avengers: Age of Ultron in glorreichem HD zu bestaunen, fast eine ganze Woche der eigentlich geplanten Ausstrahlung im Fernsehen.

Dass man inzwischen den Termin eines Trailers ankündigt und diesen dann noch mit Teasern für den eigentlichen Trailern umwirbt, ist in den letzten Jahren zu einer schrecklichen Hypestrategie geworden, die nur noch nervt. Dass Marvel nun gezwungen wurde, die eigentliche Strategie und die sowohl finanziell aber auch narrativ luktrative Einbindung von Agents of S.H.I.E.L.D. abzublasen, ist aber auch doof. Es spricht jedoch für Marvel, dass sie sich selbst in so einer ungünstigen Position behaupten können. Aber was soll man auch sonst machen? Inzwischen hat man auch das Teaser-Poster getwittert.

Wie auch immer. Der Trailer überzeugt mit einer sehr düsteren Stimmung. Die Avengers sind im Exil, Tony Stark übernimmt die Verantwortung für die Zerstörung (Stichwort Civil War), Ultron sieht beängstigend teuflisch aus und die Hulkbuster-Rüstung ist der pure Wahnsinn! Unterlegt ist der Trailer mit einer creepigen Version von – wie passend – Pinocchios “I’ve Got No Strings”, für die alleine sich schon die Disney-Übernahme gelohnt hat.