Seit über drei Jahrzehnten ist Carrie Fishers Sklavenoutfit im ersten Drittel von Return of the Jedi ein heißes Diskussionsthema. Die einen finden es einfach geil, die anderen etwas weird und andere wiederum einfach nur frauenfeindlich.

Carrie Fisher selbst hatte schon immer Probleme mit ihren Kostümen in der Star Wars Trilogie. Sie mochte bereits das weiße Kleid aus A New Hope nicht, unter dem sie übrigens nichts trug, was George Lucas laut ihr mit der Begründung verteidigte, dass die Menschen im Weltall keine Unterwäsche tragen. Den goldenen Metallbikini hasste sie besonders, weil: “When I laid down, the metal bikini stayed up. So Boba Fett could see all the way to Florida.”

Daher ist es einmal gar nicht so verkehrt, dass wir eine frische und neutrale Meinung ohne popkulturelle und politisch motivierte Einflüsse zum Thema hören können. Der britische Schauspieler Adam Buxton hat sich für sein Weihnachtsspecial “Shed of Christmas” mit seiner 5-jährigen Tochter Hope die Photos angesehen und sie kommt zu einem recht niedlichen Urteil. Die Diskussion wird natürlich bestehen bleiben (oder durch dieses Video und seine Inszenierung nochmal ordentlich angeheizt werden), aber es ist doch ganz schön, wenn man mal so eine ehrliche und süße Meinung zum Thema hören kann. And yeah, I think she has a point. (via)

olly moss star wars 3

Olly Moss mag noch so tolle Sachen für den Rest seines Lebens zeichnen, für die meisten Leute wird er immer der Typ hinter diesen legendären drei Star Wars Postern sein. Diese Poster sind nicht nur selten, schweinteuer und verdammt genial, sie sind sowas wie der finale Durchbruch der alternativen Filmposterszene gewesen. Ihr Design ist so simpel und gleichzeitig genial. Bis heute wird es ständig und überall kopiert. Nun hat sich Olly wieder Star Wars gewidmet und das Resultat ist, wenn auch noch nicht final und mit ein paar kleinen Problemen behaftet, ebenso atemberaubend.

olly moss vader poster

Und jetzt die schreckliche Nachricht: Dieses Poster wird es nie zu kaufen geben, denn es ist nur ein Weihnachtsgeschenk für seine besten Freunden. OH GAWD NO!

rangers

Supercut: Space Exploration on Film

19 Dec, 2014 · Sascha · Film · 0 comments

Max Shishkins grandios geschnittener Supercut mit Weltraumszenen aus allen (wichtigen) Science Fiction Filmen ist der absolute Hammer. Er unterlegt das zeitlich beeinflusst natürlich mit Dylan Thomas’ “Do Not Go Gentle Into That Good Night” und Hans Zimmers Interstellar Score. Fuck Yeah, Humanity! (via) Hier eine Auflistung aller Filme:

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Nette Sache: Zum Abschluss der Star Wars / Unicef / Omaze Geschichte sagt Cast und Crew von Episode VII Danke an alle Teilnehmer (You’re welcome). Neben JJ Abrams, R2D2 und Kathleen Kennedy sagt auch Chewbacca Grrr uuur huuurgg RRRRRRRR und sollte das in der Tat keine Flashback-Maske von Peter Mayhew sein, dann dürfen wir feststellen, dass Chewie um keinen Tag gealtert scheint und kein einziges graues Haar aufweist. Das ist eine ganz schöne Leistung für einen 230-jährigen Wookiee, aber auch keine Überraschung. Immerhin steht Chewbacca in der Blüte seines Lebens:

From the age of 18, the Wookiees were viewed as full-fledged adults, and were considered in their prime around the age of 200. Throughout this lengthy period, Wookiees were expected to embrace a career and find a regular source of income so they could marry and found a family of their own. Subsequently, Wookiees were qualified as “middle-aged” by 301–350, “old” by 351–399 and “venerable” at 400. Elderly Wookiees were normally cared for and admired for their accumulated wisdom.

Han Solo lebt nicht nur den Traum aller coolen Kinder im Weltall mit Lasern zu pewpewpewen, sondern hat dazu noch einen Hund, der ihn lange überlebt. (Zumindest im neuen Kanon.)

Vielleicht liegt es daran, dass ich gerade die letzte Folge der ersten Staffel gehört habe, aber der neue Film True Story mit Jonah Hill und James Franco erinnert mich gerade sehr an den großartigen Serial Podcast.

Denn auch hier soll ein gefestigter Mensch aus der Mitte der Gesellschaft eine abscheuliche Tat ausgeübt haben, die sich nicht so recht erklären lässt. Ein Journalist (Jonah Hill), hier jedoch mit dem Unterschied, dass der vermeintliche Täter (James Franco) selbst den Kontakt sucht, schaut dann genauer hin und entdeckt Ungereimtheiten.

True Story basiert auf den wahren Begebenheiten um Christian Longo, dessen Geschichte ich jedoch lieber zunächst im Kino sehen und mich erst danach im Netz schlau machen werde. Der Trailer verspricht einen sehr guten Thriller mit zwei bekannten Darstellern in unüblichen Rollen.

Wie bereits bei Serial wird der Film sich hoffentlich damit beschäftigen, dass sich manche Taten nicht in Narrativen, durch die der Mensch am ehesten seine Umwelt wahrnimmt, einordnen lassen. Felicity Jones ist übrigens auch dabei. pixellove

True Story feiert seine Premiere bereits nächsten Monat auf dem Sundance Film Festival und startet denn in den USA am 10. April 2015. Einen Deutschlandstart gibt es noch nicht. (via)

Noch bevor ich wusste, worum genau es in Wild geht oder auch nur den Trailer gesehen hatte, wusste ich von dem großen Oscar Buzz um Reese Witherspoon. Seit der Film auf dem Telluride Film Festival im späten August seine Premiere feierte, konnte man verfolgen, wie sich die Kritiker immer sicherer wurden, dass Reese Witherspoon eine weitere Oscar-Nominierung für ihre Rolle im neuen Film von Jean-Marc Vallée (Dallas Buyers Club) erhalten wird. Meine Interesse war natürlich geweckt. Worum geht’s also?

“Der große Trip – Wild” ist die wahre Geschichte eines außergewöhnlichen Abenteuers: Nach Jahren des ziellosen Umhertreibens, einer Heroinsucht und dem Ende ihrer Ehe, trifft Cheryl Strayed (Reese Witherspoon) eine wagemutige Entscheidung. Verfolgt von Erinnerungen an ihre Mutter Bobbi (Laura Dern) und ohne jegliche Wandererfahrung begibt sie sich völlig allein auf einen Trip der Extreme. Drei Monate lang kämpft sie sich fast zweitausend Kilometer über die Höhenzüge des Pacific Crest Trail an der US-Westküste von Südkalifornien bis in den Norden Oregons.

Auf den ersten Blick erinnert der Film an Sean Penns Into The Wild mit Emile Hirsch. Doch während Hirschs Chris McCandless eher in die Wildnis floh, um der Zivilisation zu entkommen und nie mehr zurückkehrte, scheint Witherspoons Cheryl die Wildnis nur durchkreuzen zu müssen, um ihren Schmerz zu verarbeiten und um dort anzukommen, wohin sie eigentlich will – auch wenn sie nicht genau weiß, wo das ist. Cheryl Strayed hat ihre Reise außerdem überlebt und in ihrer Biografie “Wild: From Lost to Found on the Pacific Crest Trail” festgehalten. Deshalb darf man wohl einen eher positiven Spin dieser Story erwarten.

Ängste, dass der Film in esoterische Naturstreicheleinheiten abrutschen könnte, habe ich nicht unbedingt. Ich bin aber auch selbst durch ähnliche Gebiete gewandert und es stimmt durchaus, dass man sich dort selbst begegnet und auch findet. Natürlich muss man das nicht tun, es gibt andere Wege, aber ich kann mich gut mit dem Wunsch nach dieser Reise identifizieren und habe deshalb auch große Erwartungen an den Film und vor allem seine Bilder der nordamerikanischen Wildnis.

Wild mag vielleicht eine Tour-de-Force von Witherspoon vorweisen können, doch sie hat gute Unterstützung. In weiteren Rollen sind nämlich die für einen Oscar® nominierte und mehrfach mit dem Golden Globe ausgezeichnete Laura Dern (Blue Velvet, Jurassic Park), sowie Thomas Sadoski (The Newsroom), Michiel Huisman (Game of Thrones), Gaby Hoffmann (Girls, Obvious Child), Kevin Rankin, W. Earl Brown, MoMcRae und Keene McRae zu sehen.

Wild startet am 15. Januar 2015 in den deutschen Kinos.

Dieser Artikel wurde gesponsert von 20th Century Fox

The Interview – Censored Trailer

18 Dec, 2014 · Sascha · Film · 1 comment

Ohne Worte.

Gaming Zeitgeist 2014

18 Dec, 2014 · Sascha · Games · 0 comments

Richtig cool geschnittener Überblick des vergangenen Videospieljahres.